Zukunftstechnologie: Strom kabellos übertragen
Strom durch die Luft übertragen
Foto: Sony
Ja, das unschöne Kabelgewirr am Fernseher oder der Stereoanlage kenne wir alle. Damit könnte es aber bald vorbei sein! TV-Signale können mittels externer Box heute zwar kabellos ans Fernsehgerät weitergeleitet werden, Sttrom jedoch nicht. Also hindert leider zumindest dies einen Fernseher daran, kabellos an der Wand zu schweben. Sony hat jetzt die Entwicklung eines kabellosen Stromübertragungssystems angekündigt, mit dessen Hilfe bis zu 60 Watt über eine Distanz von immerhin 50 Zentimetern kabellos übertragen werden können. Wer mehr wissen will….
Das neue System arbeitet mit der so genannten Magnetresonanztechnologie. Ja klar, versteht jetzt wieder keiner, wir auch nicht! Also bitte: Elektromagnetische Energie fließt nur zu dem Empfangsgerät mit den gleichen Resonanzfrequenzen. So bleibt der Stromfluss gleich, selbst wenn Sender und Empfänger nicht optimal aufeinander ausgerichtet sind. Positiver Nebeneffekt: Auch wenn metallische Gegenstände zwischen Sender und Empfänger stehen, heizen sie sich nicht auf. Die Energie kommt dort an, wo sie hin soll.
Um größere Distanzen mit dem kabellosen Strom zu überwinden, hat Sony zusätzlich passive Extender entwickelt, die mit den gleichen Übertragungsfrequenzen wie Sender und Empfänger arbeiten. Mit ihrer Hilfe steigt die Reichweite von 50 auf 80 Zentimeter – ohne Energieverlust.
Doch leider müssen wir usn noch gedulden: Wann die Technologie reif für den Markt ist, steht heute noch nicht fest.
(tk)

Webreaders Leser-Diskussionen
Der Honda Uni-Cub Prototyp gehört in jedes Büro.
Tja, was immer geht ist entweder "billig" oder "sauteuer", aber das Zeug ist ja mal absoluter Oberquatsch. - Andreas
cool kann mann das auch kaufen
Hallo! Eigentlich eine tolle Idee, die von Kühlschränken und Co. bekannten Labels auch für TV-Geräte zu verwenden. Doch nun habe ich schon von ver…
Einfach nur der Hammer! Eine Frechheit ist das. Da fühlt man sich ja mal wieder richtig deutscher Behördenwillkür ausgesetzt.