User freuen sich über sinkende Preise und höhere Bandbreite bei Internetzugängen

Derzeit werden Rekordumsätze mit Internetzugängen eingefahren

Die User wirds freuen: Laut dem BITKOM, wird der Markt für Internetzugänge im Festnetz wird im Jahr 2009 in Deutschland voraussichtlich um 4,2 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro wachsen und damit einen neuen Spitzenwert erreichen. Tja, überall wird von Wirtschaftsflaute und sinkenden Umsätzen gesprochen, das scheint allerdings wohl nicht für den Markt der Internetzugänge zu gelten. Das freut natürlich “uns”, die User, denn wir profitieren deshalb von sinkenden Preisen und steigender Bandbreite.

Der Umsatz mit privaten Internetzugängen wird laut der BITKOM-Prognose laufenden Jahr um 7,5 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zulegen. Warum wohl? Breitbandinternet ermöglicht uns ja auch bequeme Downloads von Fotos, Musik oder Videos. Derzeit verfügen übrigens fast 60 Prozent aller Haushalte über einen Breitbandzugang, wobei viele Gebite immer noch keine Anschlussmöglichkeiten haben und die User leider noch mit langsamen Verbindungen rumkrebsen müssen (wir fühlen mit euch!).

Die Vorteile liegen aber nicht nur bei den privaten Anwendern, günstigere Internetzugänge kommen natürlich auch den Businesskunden zugute. Hier verfügen jedoch bereits 95 Prozent aller Unternehmen in Deutschland über einen Internetanschluss.

Nach Berechnungen des BITKOM wächst übrigens der gesamte Datenverkehr im Internet jährlich um 50 bis 60 Prozent. Woran das wohl liegen mag? Klar, private Internetnutzer schauen immer mehr Videos und Filme im Netz, übertragen Bilder u.s.w.

Allein in Deutschland sind für den Anschluss der Haushalte an ein modernes Glasfasernetz Investitionen in Höhe von bis zu 50 Milliarden Euro notwendig, teilte uns der BITKOM mit.

Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Marktdaten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Gemanagt wird EITO von der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet u.a. mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE und GfK zusammen. (tk)


2 Kommentare

  1. Eli - Datenhirn - 1. März 2009 um 15:16

    …und wenn noch mehr Dienste wie YouTube entstehen, muss man noch mehr Geld in noch bessere Leitungen investieren :)

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  2. Baba (Redaktion) - 1. März 2009 um 16:03

    Naja, es kommt ja nicht nur auf die Masse der vorhandenen Communitys an, sondern auch auf die zu übertragende Datenmenge, die sichelrich noch steigen wird. Man kann ja davon ausgehen, dass in Zukunft immer größere Mengen an Daten wegen Videoportalen, Video on demand Seiten u.s.w runtergeladen bzw. übertragen werden müssen. Auch die Qualität der Videos die bei Portalen angeboten werden, wird sich in Zukunft noch deutlich verbessern, da sind wir noch lange nicht am Maximum angekommen. Es gibt also noch genug Gründe, auch in Zukunft schnellere Verbindungen einzuführen und natürlich auch zu nutzen.

    Gruß
    Baba

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